Coronavirus Covid-19

Geschrieben von medinout Redaktion - LEXIKON am 28.01.2020
Beitrag bearbeiten | Beitrag löschen

Atemwegserkrankung durch das neuartige Coronavirus Covid-19
(Respiratorische Erkrankungen)

! Echtzeit Seuchenradar– Global Cases – Coronavirus Covid-19 !

Das Coronavirus Covid-19 bezeichnet ein 2019/2020 neu identifiziertes Coronavirus.
Es wurde am 31. Dezember 2019 erstmals offiziel gemeldet, als Ausbruch einer „mysteriösen Lungenkrankheit“ in der chinesischen Stadt Wuhan in der Provinz Hubei. 27 Menschen waren von der Lungenkrankheit betroffen, 7 schwebten in Lebensgefahr. Das Virus löste in der Folge die Coronavirus-Epidemie  und dann auch Pandemie 2019/2020 aus.

Kurzerklärung: Was sind eigentlich Viren?
Viren sind winzige Strukturen, die Erbgut (DNA oder RNA) enthalten, aber nicht als eigenständige Lebewesen gelten. Sie können sich nur in anderen Zellen vermehren und nutzen dafür deren Stoffwechsel. Eine Infektion mit einem Virus kann für den befallenen Organismus unproblematisch sein, aber auch bedrohlich.
Um sich zu verbreiten, muss ein Virus seine Wirtszelle zerstören. Die Rückstände der zerstörten Zellen können Entzündungen zur Folge haben, was zu Krankheitssymptomen führen kann. Im Falle von Covid-19 kann es sich primär in Form einer Atemwegserkrankung auswirken. Es befällt dabei obere und untere Atemwege und kann eine Lungenentzündung auslösen.

Krankheitsverlauf des neuartigen Coronavirus Covid-19
Nach anfänglicher Einschätzung von Experten im Januar 2020, kann die neuartige Lungenkrankheit bei ansonsten gesunden Menschen in den meisten Fällen mild, möglicherweise sogar ohne Symptome verlaufen.
Bis Anfang Februar 2020 stellte sich jedoch heraus, dass eine Infektion meist bis zu 10 Tagen symptomlos verlaufen kann, bevor es zu spürbaren bzw. schnell nachweisbaren Symptomen kommt.

Folgende Symptome können auf eine Infektion mit Coronaviren hinweisen:

  • Fieber
  • Kopfschmerzen
  • Halsschmerzen
  • Atemprobleme wie Kurzatmigkeit
  • Durchfall
  • Lungenentzündung

Von den in China registrierten Todesfällen gingen die meisten nach anfänglichen Erkenntnissen auf ältere Patienten mit schweren Vorerkrankungen zurück“, so die Auskunft deutscher Medien und Behörden bis Ende Januar 2020.

  • So berichtet die Süddeutsche Zeitung am 28. Januar 2020: “Das Risiko für die Bevölkerung in Bayern, sich mit dem neuartigen Coronavirus zu infizieren, wird von der “Task-Force Infektiologie” des LGL und vom Robert-Koch-Institut (RKI) derzeit als gering erachtet.” An diesem Tag wurde der erste Coronavirus-Fall in Deutschland, Bayern, bestätigt.
  • Demgegenüber veröffentlichte jedoch bereits vier Tage zuvor am Freitag, 24. Januar 2020 das verantwortliche chinesisches Ärzte-Forschungsteam, welches seit Ende Dezember 2019 mit der Untersuchung der ersten 41 Patienten des Ausbruchs in China betraut war, klinische Daten in der “The Lancet” – einer der renommiertesten medizinischen Fachzeitschriften der Welt – welche der in Deutschland veröffentlichten behördlichen Einschätzung widersprachen. Demnach hatte nur jeder Dritte eine Begleiterkrankung, etwa Diabetes, Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das mittlere Erkrankungsalter war 49 Jahre.
  • Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Soziales vom 28.1.2020
  • Informationen vom Bundesgesundheitsministerium: Verlässliche und stets aktuelle Informationen zum Coronavirus findest du hier!
  • Seite des RKI zum neuartigen Coronavirus 2019-nCoV www.rki.de/ncov
  • merkur.de News-Ticker zum Coronavirus: Zahl der Infizierten steigt drastisch
  • WELT Nachrichtensender auf YouTube – China-Virus – Welche Atemmaske bietet tatsächlich Schutz
  •  NTV.deWissen,
  • Zeit.de ZeitOnline – 11. Februar 2020 – Neuartiges Coronavirus: Lungenkrankheit heißt jetzt offiziell Covid-19
    Die WHO hat der Lungenkrankheit, die durch das neue Coronavirus verursacht wird, einen Namen gegeben.

UPDATE medinout.com – 13.02.2020 – Coronavirus breitet sich weltweit weiter aus
Innerhalb von nur 44 Tagen sind weltweit bereits 20 Länder betroffen.
Laut der Johns Hopkins University ist die Zahl der Infizierten inzwischen auf mehr als 60.300 Infizierte weltweit gestiegen. Die meisten der Erkrankten leben in China wo sich nach offiziellen Angaben bisher rund 60.000 Personen mit der neuartigen Lungenkrankheit infiziert haben.
In Deutschland gibt es am 13.02.2020 aktuell 16 bekannte Fälle.
Mehr als 1.370 Menschen sind bisher (Stand 13.02.2020) an dem Coronavirus gestorben, der Großteil davon in China.
Das Robert-Koch-Institut (RKI) hält mittlerweile eine Pandemie für möglich. “Es ist offen, ob es gelingen wird, die weltweite Ausbreitung des Covid-19-Erregers einzugrenzen”, teilte das Institut am 12.02.2020 mit.

Welche Behandlungen wären möglich?
Eine schützende Impfung oder eine spezielle Therapie zur Behandlung der Erkrankung ist bislang noch nicht bekannt und es sind keine spezifisch wirksamen Medikamente gegen Coronaviren zugelassen. Die Behandlung erfolgt bisher symptomatisch z.B. durch intravenöse Flüssigkeitsgabe, Kortisonpräparate gegen Entzündungen und Schwellungen und im akuten Falle auch Beatmung. Allerdings laufen derzeit Studien mit antiviralen Arzneimitteln, die im Tierversuch gegen Mers-Coronaviren gewirkt haben.

Wann ein Arztbesuch ratsam ist:

  • wenn Symptome nicht innerhalb von ein bis zwei Wochen abklingen
  • wenn die Erkältung oder ein grippaler Infekt schwerer als gewohnt verläuft
  • wenn eine Erkältung oder ein grippaler Infekt von lang anhaltendem oder hohem Fieber begleitet wird
  • wenn ein Säugling oder Kleinkind erkrankt ist
  • wenn sich Symptome nach einigen Tagen der Besserung plötzlich doch wieder verschlechtern könnte dies ein Hinweis auf eine “bakterielle Superinfektion” sein.
  • wenn die Beschwerden häufig wiederkehren, solltest du eine mögliche Grunderkrankungen von einem Arzt abklären und ggf. behandeln lassen.
  • wenn es infolge eines hohen Fiebers nicht mehr möglich ist, Flüssigkeit und Nahrung aufzunehmen oder bei sich zu behalten.

Selbstbehandlung – Da eine Infektion mit Coronaviren wie eine virale Grippe, bzw. Lungenentzündung ablaufen kann, findest Du hier eine Übersicht unserer medinout-Lexikon-Artikel zur Prävention und meist frei verkäuflichen Wirkstoffen zur Selbstbehandlung:

Folgende pflanzliche Präparate haben sich beispielsweise in der Praxis bei der Behandlung von Infektionen sowohl in den oberen als auch in den unteren Atemwegen bewährt. Sie sind rezeptfrei erhältlich und werden häufig von Ärzten, Lungenfachärzten und Therapeuten zur begleitenden Selbstbehandlung empfohlen:

  • ANGOCIN® Anti-Infekt N, das pflanzliche Arzneimittel zur Infektabwehr, wirkt laut Hersteller gegen vielfältige Erreger von Atem- und Harnwegsinfektionen, insbesondere Viren und Bakterien. Es wirkt sowohl vorbeugend, als auch bei akuter und chronischer Atemwegsinfektion.
  • Das pflanzliche Arzneimittel GeloMyrtol® forte hat sich bei der Behandlung von bestehenden Infektionen sowohl in den oberen als auch in den unteren Atemwegen bewährt. Es ist dem Hersteller zufolge ein geeignetes Medikament bei akuter und chronischer Bronchitis (Entzündung der Bronchien, Lungenentzündung) sowie Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung).
  • BAOBAB-Pulver kann sich im Falle einer einhergehenden Durchfallerkrankung positiv auf die Darmflora auswirken und den Stuhlgang stabilisieren. Baobab hilft das Immunsystem intakt zu halten und zu stärken.
  1. Baobab enthält viele Antioxidantien, Vitamin B und C, Kalium, Kalzium, Eisen und Magnesium
  2. Auch Eiweiß und die essenzielle Fettsäuren Omega-3-, Omega-6 und Omega-9 sind enthalten
  3. Baobab ist sehr reichhaltig an Ballaststoffen, 22% löslich, 22% nicht löslich (reinigt die Darmzotten)
  4. Es ist Glutenfrei
  5. Hilfreich im Bereich von Magen-Darmerkrankungen, Durchfall, Verstopfung, Reizdarm Syndrom
  6. Hilfreich bei Hautproblemen und Gelenkbeschwerden
    Baobab enthält viele Polyphenole. Diese sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe sollen stark entzündungshemmend, zellschützend, antioxidativ oder auch krebsvorbeugend wirken.

Infektionsschutz – Vorsichtsmaßnahmen

  • Husten und Niesen sollte man wenn möglich statt in die Hände, in den Ärmel eines Wollpullis oder Schals, da er viele Viren und Keime auffangen kann. Taschentücher sollten im Abfall entsorgt werden und nicht herumliegen.
  • Handhygiene ist sehr wichtig, weil Viren und Keime häufig nicht nur über die Luft durch Tröpfchen in den Körper gelangen können, sondern auch über eine Schmierinfektion. In öffentlichen Verkehrsmitteln kann das tragen von Handschuhe deshalb sinnvoll sein. Händeschütteln ist im Falle einer Krankheitswelle von 2019-nCoV besser zu vermeiden. Auch Hand-Desinfektionssprays und -gele sind sinnvoll.
  • FFP-3 Masken – Einmal-Mundschutz zu tragen, reduziert laut Hersteller zu 99% sowohl das Risiko Viren oder Keime über Mini-Tröpfchen („Aerosole“) einzuatmen, als auch zu verbreiten. Darüber hinaus wirkt er auch als ein Schutz gegen Schmierinfektion durch Finger an Mund, Nase und Augen.
    Auch FFP-1 oder FFP-2 Masken veringern das Risiko einer Tröpfchen oder Schmierinfektion, die “offenen” Papiermasken” helfen primär gegen eine Schmierinfektion durch Finger an Mund und Nase.


Wann stellt der Arzt die Diagnose „neuartiges Coronavirus“?

Quelle: Robert Koch-Institut

Das Robert-Koch-Institut hat eine Falldefinition herausgegeben, mit deren Hilfe Ärzte und im Notfall auch Therapeuten und andere Heilhilfsberufler ermitteln können, bei welchen Patienten eine Laboruntersuchung auf das neue Coronavirus durchgeführt werden sollte. Bisher gilt das hauptsächlich für Personen, die Kontakt mit einem bestätigten Fall hatten und die unter Atemwegsproblemen leiden oder für Menschen mit Atemwegsproblemen, die sich zuvor in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Wird das Coronavirus festgestellt, muss dies dem Gesundheitsamt gemeldet werden.

Bei der Diagnostik und Therapie von Personen zur weiteren diagnostischen Abklärung bzw. wahrscheinlichen und bestätigten Fällen mit Covid-19 sollten Maßnahmen des Infektionsschutzes eingehalten werden, die im Dokument “Empfehlungen des RKI für die Hygienemaßnahmen und Infektionskontrolle bei Patienten mit Pneumonien verursacht durch ein neuartiges Coronavirus (nCoV) aus Wuhan, China” beschrieben sind.

HINWEIS der medinout-Redaktion!
Hallo liebe Mitmenschen, Medinauten/innen, Gesundheitsinteressierte, Ärzte und Therapeutenkollegen/innen.
Die Realisierung der medinout – Weltgesundheitsplattform wurde von uns 2016 mit dem erklärten Ziel begonnen, solche Epidemien wie im Falle des Coronavirus Covid-19 zu verhindern, so früh wie möglich zu erkennen und Euch in so einer “Situation” unabhängig, neutral und hilfreich zu informieren.

Wenn unser medinout-Artikel für Euch informativ und hilfreich ist, dann unterstützt uns doch bitte durch Eure kostenfreie Registrierung bei medinout.com, Eure Lob-Funktion, durch produktive Kommentare und das weiterverbreiten unseres Coronavirus-Beitrags durch den URL-ShortLink > https://bit.ly/2O6kOWj < in den sozialen Medien.

Vielen Dank und gesunde Grüße an Euch alle
Medinaut ONE, Wolfgang F. Mosebach

2+

Schreibe einen Kommentar

Registriere dich bitte als Medinaut/in

Um Missbrauch durch Bots zu verhindern, musst du dich für die erweiterten Funktionen bitte hier anmelden. Dir entstehen keine Kosten, wir geben deine Daten nicht weiter.
Als Medinaut/in kannst Du dann

 

NUTZER

Du brauchst einen medizinischen Experten für deine Beschwerden? Du möchtest Informationen zu jeder möglichen Therapie und erfahren, wo sie erfolgreich eingesetzt wird? Du willst endlich alle Antworten auf deine Fragen?

Dann melde dich jetzt an – weil du gesund sein willst.

EXPERTEN

Du willst einen interdisziplinären Überblick über alle Krankheitsbilder? Du willst wissen, welche Methoden erfolgreich angewendet wurden? Du willst dein Fachwissen teilen und Betroffenen helfen, die richtige Therapie zu finden?

Dann melde dich jetzt an – weil jeder Mensch gesund sein will.